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Mi., 13.09.2017

Gaming-Bereich soll junge Zielgruppe erschließen Bücherei geht neue Wege

Gaming-Bereich soll junge Zielgruppe erschließen: Bücherei geht neue Wege

Hat sich noch viel vorgenommen: Petra Toppmöller. Foto: Marcy

Dülmen. Ein halbes Jahr lang leitet Petra Toppmöller nun die Stadtbücherei, und sie ist sicher: „Ich habe die richtige Entscheidung getroffen“. Ein kreatives, freundliches und hoch engagiertes Team, funktionale Räume, und Mut zu Veränderungen machen Spaß bei der Arbeit.

Von Kristina Kerstan

Dennoch räumte die neue Chefin vor dem Kulturausschuss auch ein: „Dadurch, dass wir zurzeit einen bedauerlichen Krankenstand haben, konnte ich mich noch nicht mit allem so gezielt befassen, wie ich es gern getan hätte.“ Erste Verbesserungen seien aber bereits in puncto Aufenthaltsqualität erreicht worden. „Aber da gibt es immer noch viel zu tun.“ An guten Ideen mangelt es dem Bücherei-Team nicht.

So soll eine neue Gaming-Ecke eingerichtet werden, um jugendlichen Besuchern einen zusätzlichen Grund zu geben, die Bücherei zu besuchen. Neben dem klassischen Angebot, versteht sich. „Wir planen, zwei Konsolenspiele und einen Spiele-PC anzuschaffen“, berichtete sie vor dem Kulturausschuss. Außerdem sollten Computerspiele auch in den Verleih mit aufgenommen werden. Und damit die Mitarbeiter sich auf die Gruppe der Gamer optimal einstellen können, sind im Oktober konkrete Weiterbildungen geplant.

Auch das OPAC-EDV System sei in die Jahre gekommen. So sei es nicht immer ganz einfach, sich online einen umfassenden Überblick über das vorhandene Verleihangebot zu verschaffen. Und es wäre schön, wenn Serviceleistungen, wie die Verlängerung des Büchereiausweises online erledigt werden könnten. Fest steht auf jeden Fall, dass die Bücherei in Kürze einen neuen Teppichboden erhalten wird.

Die Öffnungszeiten werden, insbesondere wenn das neue Stadtquartier neben an loslegt, neu hinterfragt. „Natürlich wollen wir neue Besucher aus dem Stadtquartier für uns gewinnen.“ Und da scheint eine Schließung der Bücherei über Mittag nicht mehr ganz zeitgemäß. „Allerdings werden wir nur Lösungen mit dem bereits vorhandenen Personal finden können“, mahnte Fachbereichsleiter Klaus Ricker zur Sparsamkeit.

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