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Mo., 11.09.2017

Umgestaltung Markt- und Kirchplatz Preiswerte Planersuche

Umgestaltung Markt- und Kirchplatz: Preiswerte Planersuche

Ideen aus dem Bürgerforum werden für die Planung aufgegriffen Foto: krk

Dülmen. Mit der Umgestaltung des Markt- und Kirchplatzes befassen sich in den kommenden Wochen die Fachausschüsse und die Stadtverordnetenversammlung. Bereits im Mai hatte es ein Bürgerforum zum Thema gegeben, bei dem 120 Dülmener ihre Vorschläge eingebracht hatten. Dabei sei, so Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, deutlich geworden, „dass seitens der Bürger weder eine Randbebauung des Marktplatzes noch des Kirchplatzes gewünscht wird.“

Von Hans-Martin Stief

Positive Meinungsäußerung gab es beim Forum laut Verwaltungsvorlage „sowohl zu der Variante, die das Absenken des Marktplatzniveaus unter Einbeziehung der Marktstraße in die Planungsgestaltung vorsieht, als auch zu der Variante, die das Beibehalten des aktuellen Marktplatzniveaus und die Herstellung einer durchgehenden Stufenlage entlang des Platzes vorsieht.“ Für den Kirchplatz sei eine gewisse Öffnung des Platzes zum öffentlichen Raum gewünscht worden, aber der Platz sollte seine ruhige Atmosphäre mit umfangreicher Begrünung beibehalten.

In Gesprächen mit den Fachbehörden für Archäologie und Denkmalpflege hatte die Verwaltung erfahren, dass unter beiden Plätzen mit Bodendenkmälern zu rechnen sei. „Da im Planungsraum mit dem Rathaus, der Begrenzungsmauer zwischen Marktplatz und Marktstraße (teilweise), dem Marktbrunnen, der Viktorkirche und dem Ehrenmal verschiedene Baudenkmäler vorhanden sind, ist im Detail zu klären, welche Restriktionen sich hieraus konkret für die Überplanung dieser Bereiche ergeben.“

Für den weiteren Planungsprozess schlägt die Verwaltung in Abstimmung mit der Kirchengemeinde St. Viktor vor, ein „Verhandlungsverfahren ohne zusätzliche planerische Leistungen zur Ermittlung eines geeigneten Planers durchzuführen.“ Begründet wird dies mit der angespannten Haushaltslage der Stadt und den sich abzeichnenden Mehrkosten für das Gesamtprojekt IGZ, über die am 5. Oktober im Bauausschuss berichtet werden soll. Das von der Verwaltung vorgeschlagene Verfahren würde Kosten zwischen 10- und 20.000 Euro verursachen. Die Kosten seien förderfähig und würden anteilig durch Kirche und Stadt finanziert. Für dieses Vorgehen sprächen auch „die derzeit noch unklare Sachlagen im Hinblick auf die denkmalpflegerischen Belange.“ Geprüft wird von der Verwaltung außerdem, ob das Verfahren auch mit eigenem Personal durchgeführt werden kann.

Mehr zum Thema in  der Printausgabe und dem E-Paper der DZ am Dienstag.

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