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Mo., 11.09.2017

Kängurus, Spinnen und Krokodile Australien-Tour

Kängurus, Spinnen und Krokodile: Australien-Tour

Mit dem Känguru auf Du und Du Foto: privat

Hiddingsel. Ein Jahr Down Under - das war der Plan von Louis Rauert nach dem Abitur. Im vergangenen August ist der junge Hiddingseler nach Australien flogen. Mittlerweile ist er zurück in der Heimat - und berichtet in der DZ von seiner abenteuerlichen Reise durchs australische Outback.

Von Louis Rauert

Meilenweit rote, steinige Erde, trockene Bäume, Schlangen, Spinnen, Krokodile, in der Trockenzeit hier und da ein meist niedrig stehender Fluss, weit in den Himmel ragende Felsformationen, tiefe, oft von Wasserfällen geprägte Schluchten - wenn ich etwas als Höhepunkt des vergangenen Jahres bezeichnen müsste, dann wäre es jene von Staub und unzählige Bodenwellen gezeichnete 1200 Kilometer-Schotterpiste, die uns einmal quer durch die wunderschönen Kimberleys, Herz des westaustralischen Outbacks, führten. Menschen gibt es auf der Gibb River Road nur wenige, Sprit ist mit mindestens 2,15 Dollar äußerst rar und teuer, Handyempfang sollte man sich von Anfang an aus dem Kopf schlagen.

Wer allerdings genügend Abenteuerlust, muntere Mitreisende und einen gut ausgestatteten Wagen mit großer Bodenfreiheit sowie ausreichend Profil auf den Reifen besitzt, der wird hier die Zeit seines Lebens haben. Und ein paar Ersatzteile sollte man mitnehmen, ansonsten endet die eigene Karosse als eine der vielen, am Straßenrand und im Busch liegenden, vor sich hin rostenden Wracks. So wäre es um ein Haar auch einem unserer fünf Autos im Konvoi, mit dem ich, seit Kumpel Alex in Perth die Heimreise angetreten hatte, unterwegs war, ergangen. Befund: kaputtes Radlager. Ausgerechnet auf dem Weg zum Mitchell Falls Plateau, mitten im Nirgendwo. Drei Stunden Schrauben, Beten und Warten später rollte das Fahrzeug knackend bis zum nächsten Mechaniker im Dorf Kununurra weiter weiter. Glück gehabt.

Allerdings wird es wohl nicht nur die Woche auf der Gibb sein, an die ich mich immer wieder erinnern werde. In den gesamten dreieinhalb Monaten, nach langen, meiner Meinung nach sogar etwas zu langen sechs Monaten in Sydney habe ich vermutlich so viel Geschichtenwürdiges gesehen und erlebt wie nie zuvor.

Mehr zum Thema bringt die DZ am Dienstag auf der Szene-Seite. Natürlich auch im E-Paper.

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