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Mo., 19.06.2017

Pluggendorfer Schützen Königsball als Familienfeier

Pluggendorfer Schützen : Königsball als Familienfeier

Familiär geht es zu auf dem Thron der Pluggendorfer: (vorne, v.r.) Stefan und Nicole Eggenkemper regieren die Altschützen, Neffe Roger (vorne, l.) holte sich die Jungschützenwürde und ernannte Marilen Griese (vorne, 2.v.l.) zu seiner Königin. Foto: Falko Bastos

Dülmen. Familiär ging es zu beim Schützenfest der Pluggendorfer. Und eine Familie räumte am Schießstand alles ab. Während Stefan Eggenkemper den Vogel bei den „Großen“ abschoss, eroberte sein Neffe Roger Eggenkemper den Thron der Jungschützen.

Von Falko Bastos

Bis dahin hatten sich die Schaulustigen auf der Festwiese an der Sendener Straße in Geduld üben müssen. Erst gegen 18.15 Uhr ging der Vogel zu Boden. 213 Schüsse inklusive Kleinkaliber waren dafür nötig. Dabei hatte es vielversprechend begonnen, als Pfarrer Peter Nienhaus gleich mit dem ersten Schuss den Apfel abschoss.

In der Folge wurde die tiefstehende Sonne zum größten Gegner der Schützen. Die haderten aber auch mit dem Gewehr. „Die Flinte war krumm, deshalb habe ich immer daneben gezielt, um zu treffen“, verriet Stefan Eggenkemper sein Geheimnis. Bis zum finalen Schuss hatte er sich ein packendes Duell mit Kassierer Frank Hörsting geliefert. „Einfach ein geiles Gefühl“, beschrieb der neue Regent den Moment des entscheidenden Treffers. Zur Königin machte er seine Frau Nicole. Neben Andre und Marion Haverkamp nehmen auch seine Schwägerin Tanja und Kurt Kornblum als Ehrenpaar Platz am Thron.

Dafür, dass der Königsball am Sonntagabend zur Familienfeier wurde, sorgte auch Roger Eggenkemper, der sich bereits am Nachmittag den Titel des Jungschützenkönigs sicherte. Im Duell mit seinem Bruder Rico behielt er die Oberhand. Zur Jungschützenkönigin ernannte er Marilen Griese, während Milena Laufenberg und Julian Meiers das Ehrenpaar bilden. Für die Jungschützen hatte sich Andreas Hoffschwelle, der letztmalig die Vögel gebaut hatte, etwas Besonderes ausgedacht. So hing statt eines Vogels eine Fledermaus im Batman-Look an der Stange. Hoffschwelles Aufgabe übernehmen zukünftig Kai Oestermann und Timo Pilot.

Zum zweiten Mal hatten die Pluggendorfer das Schützenfest in Eigenregie mit Vereinswirtin Sandra Westhoff gestemmt. „Bis auf das Zelt haben wir alles selber aufgebaut“, erklärte Schriftführer Klaus Oestermann. Der Vorsitzende Andreas Thiemann zog eine positive Bilanz: „Mit dem Besucheraufkommen sind wir sehr zufrieden, einzig das Kinderschützenfest blieb hinter unseren Erwartungen zurück“. Mit Blick auf das kommende Jahr kündigte Thiemann eine Änderung an, da Vereinswirtin Sandra Westhoff aufhört. „Aber da arbeiten wir schon an einer Lösung“, versicherte Thiemann.

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