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Mo., 19.06.2017

Mario Malavasi ärgert sich über Raser auf der Münsterstraße Mit 100 Sachen durch die Stadt

Mario Malavasi ärgert sich über Raser auf der Münsterstraße : Mit 100 Sachen durch die Stadt

Von seinem Balkon aus kann Malavasi beinahe täglich die Raserei auf der Münsterstraße beobachten. Foto: Michalak

Dülmen. Seit drei Jahren wohnt Mario Malavasi jetzt mit seiner Frau in dem neuen Mehrfamilienhaus an der Münsterstraße, direkt gegenüber vom Hotel zum Wildpferd.

Von Markus Michalak

Und seither stellt er fest: Sobald der normale Straßenverkehr zurückgeht, abends oder am Wochenende, geht die Raserei vor seinem Balkon los. „Die fahren hier wirklich mit mehr als hundert Sachen mitten durch die Innenstadt. Das kann der Stadt Dülmen doch nicht verborgen geblieben sein.“

Nach der Meldung von dem illegalen Straßenrennen in Mönchengladbach, bei dem ein unbeteiligter Fußgänger ums Leben kam, hat er Bürgermeisterin Lisa Stremlau direkt angeschrieben. „Die Bürger müssen sich sicher fühlen. Besonders ältere Menschen, auch mit Rollator, Kinder und Jugendliche.“ Deswegen müsse nun auch etwas geschehen auf der Münsterstraße, genauer zwischen Billerbecker und Lüdinghauser Straße.
Anlass für dringenden Handlungsbedarf sieht Polizeisprecher Norbert Voßkühler indes nicht. „Wir führen regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durch, die Münsterstraße sticht hier nicht außergewöhnlich hervor.“ Auch gebe es nur selten Beschwerden von Bewohnern der Münsterstraße.

Illegale Autorennen seien in Dülmen und kreisweit bislang keine bekannt geworden. Dennoch bietet Voßkühler an: „Am Besten ist es, wenn uns die Bürger sofort anrufen, wenn sie Fälle von drastischen Verkehrsverstößen beobachten.“ Und er garantiert: „Dann kommt auf jeden Fall eine Streife raus, und die Kollegen sehen nach dem Rechten.“ Auch, wenn die Fahrer dann bereits das Weite gesucht hätten, könnte es auf die Raser ja einen positiven Eindruck machen, wenn die Strecke stärker bestreift werde. „Eine Anzeige am nächsten Tag bringt nicht mehr viel, deshalb ist es das Beste, sofort bei uns anzurufen“, rät Voßkühler.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Dienstag, Print und E-Paper.

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