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Do., 18.05.2017

Fitness-Studio im Grünen Training unter alten Eichen

Fitness-Studio im Grünen : Training unter alten Eichen

Einst das Offizierskasino, in Zukunft ein Fitness-Studio im Grünen: Regina und Andreas Herrmann wollen mit dem Trident von der Innenstadt auf das ehemalige Kasernengelände ziehen. Noch wartet aber jede Menge Arbeit auf sie. Foto: Claudia Marcy

Dülmen. „Back to the roots - zurück zu den Wurzeln“ lautet das Motto von Regina und Andreas Herrmann, die das Fitness-Studio Trident mit angeschlossenem Sporthotel im Bendix-Gebäude an der Lüdinghauser Straße betreiben. Zurück zu den Wurzeln - das bedeutet, dass sich das Ehepaar - wenn auch schweren Herzens - von dem Hotelbetrieb trennt und sich auf den Sport- und Reha-Bereich konzentrieren wird.

Von Claudia Marcy

Das Hotel läuft gut, die acht Zimmer sind immer ausgebucht, berichtet Andreas Herrmann. Das ist einerseits gut, weil es lukrativ ist, andererseits zeigt es dem Ehepaar Grenzen auf. Denn beides, Hotel und Fitness-Studio, das ist auf Dauer zu viel für sie, haben sie festgestellt. So entschlossen sie sich nach reiflicher Überlegung, das Hotel aufzugeben. Gespräche mit möglichen Nachfolgern werden derzeit geführt.

Der Abschied von dem Hotel, das sie eigenhändig in dem historischen Gebäude aufgebaut haben, wird ihnen dadurch erleichtert, dass sie auf dem Gelände der ehemaligen St.-Barbara-Kaserne eine Immobilie mit großzügigem Grundstück erworben haben, in die sie mit dem Trident umziehen werden.
Es soll ein Fitness- und Reha-Studio im Grünen werden, sagt Regina Herrmann, mit einem Yoga-Pavillon unter alten Bäumen (Eichen), einem Bewegungsparcours und einer Laufstrecke, die durch den Wald führen. „Bei schönem Wetter stellen wir die Spinning-Räder einfach nach draußen, absolvieren das Training im Freien“, ergänzt Andreas Herrmann.
Die Aus- und Umbauarbeiten wollen die Herrmanns wieder selbst durchführen. Viel Arbeit, aber dafür wird alles so, wie sie es sich vorstellen. Einen Umzugstermin gibt es noch nicht. Fest steht allerdings: Für die Kunden wird der Übergang vom Bendix- zum alten Kasernengelände nahtlos sein. Und mit dem Fahrrad, sagt Andreas Herrmann, ist man in sechs Minuten am neuen Standort.

Ausführliche Berichterstattung in der Freitagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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