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Do., 18.05.2017

Baustelle stellt die Objektleitung vor schwierige Aufgaben Eng, schräg und keine Zeit

Baustelle stellt die Objektleitung vor schwierige Aufgaben : Eng, schräg und keine Zeit

Stück für Stück entsteht das neue Stadtquartier auf dem Overbergplatz. Foto: Hülsheger

Dülmen. Wenn Sascha Küchler einen Wunsch frei hätte, dann wird es in den nächsten Monaten nicht zu heiß sein und vor allem trocken bleiben. Der Objektleiter der Baustelle auf dem Overbergplatz hofft auf eben dieses Wetter, damit der Bau des neuen Stadtquartiers weiter gut voranschreiten kann. Denn der Zeitplan ist eng, sehr eng. „Wir haben das Projekt als straffe Baustelle geplant. Die anhaltenden Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes und der Archäologen haben uns zurückgeworfen“, sagt Küchler. Und somit ist die Zeit aktuell das größte Problem auf der Großbaustelle am Overbergplatz.

Von Patrick Hülsheger

Dazu kommt, dass die Baustelle Overbergplatz nicht einfach ist. Es ist eng und vor allem: Fast nichts ist gerade. Unterschiedliche Höhen und Gefälle sorgen zudem dafür, dass der Bau seine Zeit dauert. Dazu kommen die Wünsche der zukünftigen Mieter. „Die großen Ketten haben ihre Vorstellungen, und die hat man eins-zu-eins umzusetzen“, berichtet Küchler.
Vor der Overbergpassage entsteht die H+M-Filiale. „Die werden wir als Erstes fertigstellen“, so Küchler. Hier sorgt der enge Zeitplan auch für anspruchsvolle Aufgaben. So werden die Fensterfronten zum Lohwall erst spät eingebaut. Die vorhandenen Löcher werden dafür genutzt, die sechs Tonnen schweren Rolltreppen ins Innere der Filiale zu bugsieren. „Normalerweise hebt man die mit dem Kran rein“, sagt Küchler. Aber die Decke des zweigeschossigen Baus muss schon fertig sein. Daher wird umgeplant. Aktuell sieht man im zukünftigen Verkaufsraum der Modekette den Wald vor lauter Stützen nicht.

Neben H+M, in Richtung Westring, wird der dm-Markt sein neues Zuhause beziehen. Auch hier sind die ersten Wände bereits gut sichtbar, Küchler rechnet damit, dass der Drogeriemarkt nach H+M fertig wird. Doch nicht nur die Umrisse der zukünftigen Ladenlokale sind bereits zu erkennen. Vor H+M ist der Aufzugschacht zu sehen, der die Besucher von der Tiefgarage direkt in die Mall bringt.
Auch beim Gang um die Baustelle herum kann man sehen, wo man später das Stadtquartier betreten wird. „Die Zugänge werden barrierefrei sein“, sagt Küchler. Darauf sei er schon oft angesprochen worden, denn aktuell sind dort nur Stufen zu sehen. Kommt man aus der Stadt, kann man den zukünftigen Vorplatz erkennen. Demnächst, so berichtet Küchler, stehen noch Gespräche mit der Sparkasse Westmünsterland an, ob der Boden vor der Sparkasse nicht mit dem Neubau angepasst wird.

Mehr zu den Arbeiten auf dem Overbergplatz in der Freitagsausgabe der DZ und im E-Paper.

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