Do., 16.02.2017

Projekt Barrierefreiheit in Geschäften Kleine Schritte - große Wirkung

Projekt Barrierefreiheit in Geschäften : Kleine Schritte - große Wirkung

Gemeinsam für Barrierefreiheit in den Dülmener Geschäften (v.l.): Ludger Mensmann, Werner Niehues, Julia Hayck und Geschäftsführer Dr. Hugo Schulze Hobbeling. Foto: Stief

Dülmen. Barrierefreiheit in den Dülmener Geschäften, das haben sich das Senioren- Netzwerk Dülmen, die Kaufleutevereinigung Viktor, das Caritas-Fachseminar für Altenpflege und die Stadt Dülmen gemeinsam auf ihre Fahnen geschrieben. „Wir setzen dabei ähnlich wie bei den Plastiktüten auf Freiwilligkeit“, so Ludger Mensmann (Sprecher des Senioren-Netzwerks) bei der Vorstellung der gemeinsamen Initiative am Donnerstagnachmittag im Rathaus.

Von Hans-Martin Stief

Der Startschuss fällt dann am Montag, 13. März, wenn ab 9.30 Uhr 46 Schüler des Fachseminars für Altenpflege die zuvor von der Viktor GmbH informierten Geschäfte in kleinen Gruppen besuchen und die örtlichen Verhältnisse in einem einheitlichen Fragebogen festhalten. „Wir haben uns dabei an den Fragen orientiert, wie sie bei ‚ Wiesbaden barrierefrei‘ gestellt wurden“, sagt Werner Niehues vom Fachbereich Senioren, Ehrenamt und Wohnungswesen der Stadt Dülmen . So werden die Schüler Fragen stellen zum Gebäude, zur Parkplatzsituation, zum barrierefreien Zugang, zu Aufzügen zum Obergeschoss, zur Breite der Durchgänge in den Geschäftsräumen und zu barrierefreien Toilettenanlagen.

„Wir haben früher schon ähnliche Projektarbeiten wie die Rollstuhlexkursionen gemacht und sind froh, dass jetzt auch andere unsere Ergebnisse aufgreifen wollen“, betont Schulleiterin Julia Hayck vom Caritas-Fachseminar für Altenpflege.

„Wir werden die Geschäftsinhaber natürlich vor dem Start der Aktion informieren“, berichtet Viktor-Geschäftsführer Dr. Hugo Schulze Hobbeling. „Die Freiwilligkeit steht dabei im Vordergrund, und Herr Mensmann wird die Geschäftsinhaber nach Auswertung der Aktion dort ansprechen, wo es Verbesserungsbedarf gibt. Wir wissen auch, dass man die Geschäftshäuser nicht komplett neu bauen kann, aber oft sind es schon kleine Dinge, die Verbesserungen bringen.“

Den gesamten Bericht lesen Sie in der DZ-Printausgabe von Freitag und im E-Paper.

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