Mi., 15.02.2017

Neues Gesetz ist im Prinzip kein Problem - wenn die Umsetzung klappt Grünes Licht für Hygiene-Ampel

Neues Gesetz ist im Prinzip kein Problem - wenn die Umsetzung klappt : Grünes Licht für Hygiene-Ampel

Haben gut lachen: Bei Luiza Pigula und Viet Tri Nguyen von „Bock auf Wok“ dürfen alle Gäste in die Töpfe schauen. Foto: Michalak

Dülmen. Noch bevor der Kunde seine Brötchen kauft, sein Mittagessen oder auch nur sein Eis im Hörnchen verzehrt, soll er genau wissen, wie es der Betrieb mit der Sauberkeit hält. Grün, gelb oder rot - die Hygiene-Ampel soll nach dem Willen der Landesregierung ab 2020 schon an der Ladentür Auskunft darüber geben, wie der Betrieb beim Hygiene-Check der Lebensmittelkontrolle abgeschnitten hat.

Von Markus Michalak

Grundsätzlich haben Dülmens Einzelhändler und Gastronomen auch kein Problem damit, die Ergebnisse der Kontrolleure für die Kunden sichtbar zu machen.

„Bei uns kann jeder gerne sehen, wie wir das Eis herstellen, und die Kontrolleure haben wirklich noch nie etwas beanstandet. Bei uns ist alles sauber. Ich würde gern eine grüne Ampel ins Schaufenster hängen“, meint Nuredin Vllaslfiu , Geschäftsführer der San-Marco-Eisdiele auf dem Marktplatz, selbstbewusst. Allerdings plädiert er für ein faires Verfahren. „Wenn bei uns mal eine Kleinigkeit nicht stimmt, dann sollte man das nicht gleich so bestrafen, dass ein Jahr lang eine gelbe Ampel angeklebt wird.“ Besser wäre es, die Kontrolleure erklären, was im Einzelnen nicht in Ordnung ist, und kommen nach 14 Tagen noch einmal zur Nachkontrolle.

Das sehen Luiza Pigula und Viet Tri Nguyen vom Restaurant „Bock auf Wok“ ganz genau so. „Wir haben ja extra die offene Küche eingerichtet, damit unsere Gäste ganz genau zusehen können, welche Zutaten wir verarbeiten, und wie wir kochen“, sagt Pigula. Und Hygiene sei natürlich wichtig für ein Restaurant. „Grundsätzlich würden wir gern mit unseren guten Werten werben“, erklärt sie. Aber es komme schon darauf an, wie Kontrolle und Aushang im Detail aussehen sollen. „Das Verfahren muss fair für die Gastwirte sein, dann sind wir auch gern dabei.“

Den gesamten Bericht finden Sie in der DZ-Ausgabe von Donnerstag, Print und E-Paper.

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