Mi., 19.10.2016

Zu Gast bei Yara Präzisionsarbeit auf dem Feld

Zu Gast bei Yara : Präzisionsarbeit auf dem Feld

Wie viel Stickstoffdünger braucht die Pflanze: Dr. Axel Link (l.) von Yara demonstrierte die Messung mit Hilfe eines Smartphones, was bei den Vertretern der internationalen Fachpresse auf großes Interesse stieß Foto: Claudiam Marcy

Dülmen. Mit Notizblock und gezücktem Kugelschreiber, vor allem aber mit Fotokamera oder Smartphone waren am Dienstag Journalisten von landwirtschaftlichen Fachmagzinen aus Süd-, Ost- und Nordeuropa auf dem Gelände des Unternehmens Yara unterwegs. Anke Kwast, Leiterin des Instituts für Pflanzenernährung und Umweltforschung Hanninghof, und ihre Kollegen führten die internationale Besuchergruppe über das Gelände und stellten den Gästen ganz praxisnah die jüngsten Forschungsergebnisse vor.

Von Claudia Marcy

Im Mittelpunkt stand der N-Sensor, ein am Hanninghof entwickelter Scanner, der in der Landwirtschaft eingesetzt wird.
Der auf dem Traktordach angebrachte Sensor misst den Stickstoff-Gehalt der Pflanzen, an denen er vorbeifährt, errechnet blitzschnell, wie viel Stickstoffdünger sie noch benötigen und gibt diese Information an den Düngerstreuer weiter. Damit wird nicht überall auf dem Feld die gleiche Menge Dünger aufgebracht, sondern an jeder Stelle genau das, was benötigt wird - eine ressourcen- und umweltschonende Düngung also.

In rund 700 landwirtschaftlichen Betrieben allein in Deutschland, vornehmlich im Norden und Osten des Landes, sind die von Yara entwickelten N-Sensoren zur präzisen Düngung bereits im Einsatz.

Vor allem große Betriebe nutzen diese Technik. Aber auch bei mittleren und kleinen Betrieben wächst das Interesse an den verschiedenen Techniken zur präzisen Düngung , sagt Yara.

Ausführliche Berichterstattung in der Donnerstagsausgabe der DZ (Print und E-Paper).

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