Di., 18.10.2016

Remex-Mitarbeiter sind sauer Aus für Schotter aus Rödder

Remex-Mitarbeiter sind sauer : Aus für Schotter aus Rödder

Alles sauber: Björn Dauer (l.) und Tim Gozemba sind von der Qualität ihres aufbereiteten Schotters überzeugt. Foto: Michalak

Dülmen. Jeden Morgen lesen Betriebsleiter Tim Gozemba und Maschinist Björn Dauer auf der Arbeit die Dülmener Zeitung. Sie sind die letzten beiden Remex-Mitarbeiter auf dem Recyclinghof Rödder. Früher waren hier bis zu sechs Kräfte beschäftigt.

Von Markus Michalak

Und was sie da immer wieder über ihren Arbeitsplatz lesen müssen, ärgert sie gewaltig. „Was wir hier machen, ist doch absolut positiv“, ist Gozemba überzeugt. Denn der angenommene Bauschutt werde zum Teil recycled und komme dann im Straßenbau als Schotter wieder zum Einsatz. Erstklassige Qualität und schadstofffrei. Davon sind die beiden überzeugt: „Wir sind zertifiziert, und was hier abgeladen wird, das wird mehrfach beprobt. Erst wenn zu hundert Prozent feststeht, dass es unbedenklich ist, wird das Material zerkleinert. Etwa die Hälfte kann als Baustoff wiederverwendet werden, der Rest kommt in die Tongrube“, erläutert Dauer. In zehn Jahren habe es nicht eine Probe gegeben, die Anlass zur Sorge geben hätte.

Mehr zum Thema sowie einen Kommentar bringt die DZ am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

Google-Anzeigen

Folgen Sie uns auf Facebook

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4378268?categorypath=%2F2%2F62%2F798625%2F819647%2F