Wahrscheinlich Brandstiftung
Wohnhaus brannte aus

Hausdülmen. Es war eine kurze Nacht für die gut 160 Rettungskräfte von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Deutschem Roten Kreuz, die am Freitagmorgen um 0.40 Uhr alarmiert wurden: Brand eines Gebäudes Am Linnert in Hausdülmen, hieß die Meldung. Und: Menschenleben sei in Gefahr. Da in dem Gebäude 25 Personen gemeldet sind, wurde die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen. . Am Ortsausgang Richtung Borkenberge, Am Linnert, brannte der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in voller Ausdehnung. Die Krimnalpolizei geht von Brandstiftung aus, es soll jedoch kein fremdenfeindliches Motiv vorliegen. Das bestätigte Polizeisprecher Ralf Storcks auf DZ-Nachfrage

Freitag, 22.04.2016, 10:40 Uhr

Wahrscheinlich Brandstiftung : Wohnhaus brannte aus
Einen Großalarm löste in der Nacht auf Freitag das Feuer im Dachstuhl dieses Mehrfamilienhauses aus. Foto: Claudia Marcy

In dem Gebäude waren nach DZ-Informationen Saisonarbeiter untergebracht, eine verzweifelte Frau suchte ihre Papiere. Die dürften jedoch entweder den Flammen oder dem Löschwasser zum Opfer gefallen sein. Einige der Bewohner hatten sich bereits aus eigener Kraft nach draußen gerettet, aber die Feuerwehr musste noch weitere Menschen aus dem Gebäude retten, einige davon hatten sich bereits zu Bett begeben.

Das Allerwichtigste: Die Rettungsaktion ging nach Auskunft der Einsatzkräfte ohne Verletzte über die Bühne.

Daniel Niehues koordinierte die Rettungsaktion vor Ort. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da zum einen viel Holz verbaut war, zum anderen immer wieder Glutnester auftauchten, die einzeln bekämpft werden mussten. Da der Dachstuhl einsturzgefährdet war, und so auch eine Gefahr für die Wehrleute darstellte, löschten die Feuerwehrleute das lichterloh brennende Gebäude von außen. Inzwischen ist das Feuer gelöscht. Die Stadt Dülmen hat die acht Bewohner vorübergehend in der Flüchtlingsunterkunft am Osthof in Dülmen untergebracht, da das Wohnhaus unbewohnbar ist. Derzeit sind Brandermittler der Polizei in Hausdülmen vor Ort.

Einen ausführlichen Bericht bringt die DZ am Samstag in Printausgabe und E-Paper.

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