Di., 29.03.2016

Ausgebüchster Nasenbär ist eingefangen Kaffee-Pads zum Frühstück in der Biotonne

Ausgebüchster Nasenbär ist eingefangen : Kaffee-Pads zum Frühstück in der Biotonne

Andreas Lohmann hält den Nasenbären fest, nachdem dieser beim Frühstück in einer Bio-Tonne gefunden wurde. Foto: privat

Dülmen. Am Dienstag vor Ostern unternahmen Feuerwehr und Polizei gleich mehrere Versuche, einen Nasenbären in Dülmen zu fangen (DZ berichtete). Doch das flinke Tier schlug den Beamten ein ums andere Mal ein Schnippchen und flüchtete. Am Dienstag konnte der Flüchtende dann gestellt werden und wurde zur Tierklinik Domäne Karthaus gebracht.

Von Patrick Hülsheger

Anwohner der Buchenallee fanden den Nasenbären am Dienstagmorgen in der Bio-Mülltonne - beim Frühstück. Er habe an einigen Kaffee-Pads rumgenagt, berichtet Stefanie Kannacher von der städtischen Pressestelle. Die Anwohner ließen den hungrigen Gast weiter frühstücken und alarmierten die Feuerwehr, die zum dritten Mal wegen des Nasenbären ausrückte.

Doch diesmal gab es für ihn keine Chance mehr auf eine erfolgreiche Flucht. „Die Feuerwehr hat die Mülltonne komplett zur Tierklinik Karthaus mitgenommen“, sagt Stefanie Kannacher. Von den Tiermedizinern wurde den Bär untersucht und eine Verletzung behandelt.

Mittlerweile steht aber fest, dass der ausgebüchste Nasenbär nicht, wie zunächst vermutet worden war, vom Frankenhof in Reken stammt. Dort waren bei einem Einbruch Ende vergangenen Jahres mehrere Tiere entwendet worden. „Dort fehlten nur Nasenbär-Weibchen, bei dem gefundenen Tier handelt es sich aber um ein Männchen“, berichtet Stefanie Kannacher. Das Tier wurde an das Kreis-Veterinäramt übergeben. Dieses sucht nun ein neues Zuhause für den flinken Gourmet.

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