Mo., 28.03.2016

Hinweisschilder nicht möglich Keine Wildpferde auf der Autobahn

Hinweisschilder nicht möglich : Keine Wildpferde auf der Autobahn

Im Winter sollen sich die Wildpferde von der touristischen Saison erholen. Weil sie nicht zu jeder Jahreszeit besucht werden können, lehnt Straßen NRW ein Hinweisschild ab. Foto: Kerstan

Dülmen. Gut, Dülmen hat seine Anna Katharina Emmerick, und schön, auch das Lüdinghauser Tor dürfte als Wahrzeichen der Stadt durchaus Wiedererkennungscharakter haben. Aber Politik, Verwaltung und Dülmen Marketing sind sich einig: Am Allerhäufigsten wird die Stadt mit dem Markenzeichen „Dülmen - Stadt der Wildpferde“ in Verbindung gebracht.

Von Markus Michalak

Und so galoppieren stolze Vertreter der Merfelder Pferde schon lange als Logo über städtisches Briefpapier und über elektronische Auftritte von Stadtverwaltung und Dülmen Marketing.

Da wäre es doch nur konsequent, mit dem unverwechselbaren Markenzeichen auch für alle Besucher von nah und fern schon auf einer braunen Hinweistafel an der Autobahn 43 zu werben.

„Wir haben das jetzt seit mehreren Monaten mit einem fertigen grafischen Entwurf und einem Konzept versucht. Aber es klappt vorerst leider nicht“, erklärt Tim Weyer, Chef von Dülmen Marketing, dass der Traum vom Hinweisschild beiderseits der Autobahn für Dülmen vorerst ausgeträumt ist.

Der Grund, den Straßen NRW vorbringt: Eine solche touristische Attraktion, wie sie auf den Hinweistafeln beworben wird, müsse ganzjährig zu üblichen Öffnungszeiten für den Besucher erlebbar sein. Durch die Winterpause sei dies bei der Herde im Merfelder Bruch jedoch nicht gewährleistet.

Mehr zum Thema bringt die DZ am Dienstag in Printausgabe und E-Paper.

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