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Mi., 09.03.2016

Flexiblere Betreuung Bis 20 Uhr im Kindergarten

Flexiblere Betreuung : Bis 20 Uhr im Kindergarten

Es kann in Zukunft etwas später werden: Das Bild zeigt allerdings Kinder im Kindergarten Heilig Kreuz, die noch zu ganz normalen Zeiten von ihren Eltern abgeholt worden sind. Foto: Küsters

Dülmen. Die Stadt Dülmen will Eltern künftig ermöglichen, ihre Kinder bis spätestens 20 Uhr im Kindergarten betreuen zu lassen.

Von Markus Michalak

Angeregt hatte die FDP-Fraktion, dass in einem Modellprojekt zunächst eine Dülmener Einrichtung flexible Öffnungszeiten zwischen 6 und 20 Uhr anbieten solle, und die Verwaltung dann der Politik regelmäßig berichten möge.

Ganz so kommt es nicht. Die Stadtverwaltung will nun aber allen Trägern von Kindertageseinrichtungen anbieten, sich für ein Modell zu bewerben, das die bisherige Kernöffnungszeit von 7.30 Uhr bis 16.30 Uhr auf 7 bis 17 Uhr ausweitet.

Zusätzlich müssten Kindergärten, die sich um Fördermittel bewerben, eine so genannte „Extrazeit“ anbieten, welche auch Bedarfe von 6 bis 7 sowie von 17 bis 20 Uhr abdeckt. Für diese Extrazeit müssten alle Eltern eines Kindergartens zusätzlich je Betreuungsstunde fünf Euro an die Stadt zahlen, während die übrigen Personalkosten durch die Stadt übernommen würden.

Politik und Verwaltung wollen mit dieser Lösung berufstätigen Eltern die Chance geben, ihre Kinder je nach eigenen Bedürfnissen von professionellen Erziehern betreuen lassen zu können.

Mehr zum Thema, und zur politischen Diskussion darüber, bringt die Dülmener Zeitung am Donnerstag in Printausgabe und im E-Paper.

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