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Fr., 04.03.2016

Schwere Zeiten für Bienen Wenn der Nektar knapp wird

Schwere Zeiten für Bienen : Wenn der Nektar knapp wird

Interessantes Anschauungsmaterial hatte Prof. Dr. Bernhard Surholt zu seiner Vorlesung mitgebracht. Foto: Claudia Marcy

Dülmen. Wer hätte das gedacht: Biene Maja, die kleine Zeichentrickfigur, ist streng genommen gar keine Biene. Sie hat nämlich nur zwei Flügel - wie eine Fliege. Tatsächlich aber haben Bienen vier Flügel.

Von Claudia Marcy

Da rückte also Professor Dr. Bernhard Surholt bei der Dülmener Kinder-Uni so manch lieb gewonnene Vorstellung über Bienen zurecht. Die nämlich standen im Mittelpunkt seiner Vorlesung.

Wie der Alltag von Einsiedler- und Honigbienen sowie von Hummeln aussieht, wo sie ihre Nester anlegen, wie sie ihre Brut aufziehen und ernähren, welche Aufgaben die Königin, die Arbeiterinnen und Drohnen haben - als das schilderte Surholt seinen jungen Studenten. Die waren nicht nur sehr interessiert, sondern brachten auch viel Vorwissen mit. Surholt nahm sich die Zeit, auf die Fragen seiner jungen Studenten einzugehen, nahm ihre Gedanken und Anregungen auf. Kein Wunder also, dass sein Vortrag etwas länger dauerte als üblich. Kein Problem für die Dülmener Studenten, von denen einige noch die Zeit fanden, sich im Anschluss zwei kleine Filme anzusehen.

Bienen, so zeigte Surholt in seinem kurzweiligen Vortrag auf, „haben eine feste Beziehung zu Blüten“ aufgebaut. Von dieser Beziehung profitieren beide Seiten: Die Insekten, weil sie Nektar und Pollen für ihren Nachwuchs bei den Blüten finden, die Blüten, weil die Insekten die für sie wichtige Bestäubungsarbeit leisten.
Dumm nur, wenn dieses Gleichgewicht gestört ist, weil einfach zu wenig Wildpflanzen im Laufe eines Jahres blühen.

Ausführliche Berichterstattung in der Samstagsausgabe der DZ.

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