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Di., 01.03.2016

Werner Jostmeier vertritt Bulgarien Ein Honorarkonsul aus Dülmen

Werner Jostmeier vertritt Bulgarien : Ein Honorarkonsul aus Dülmen

Bulgarien, Deutschland, Europa: Bürgermeisterin Lisa Stremlau gratulierte dem neuen bulgarischen Honorarkonsul, Werner Jostmeier, vor würdig beflaggter Kulisse im Rathaus. Foto: Michalak

Dülmen. Ganz unschuldig wird seine Frau, Dr. Irene Tzanova, nicht daran sein, dass der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier sich für ihr Heimatland, Bulgarien, begeistert.

Von Markus Michalak

Laut Mitteilung der Staatskanzlei ist Jostmeier ab sofort zum Honorarkonsul der Republik Bulgarien und zum Leiter der konsularischen Vertretung ernannt worden. So ganz steht für Jostmeier nur fest, was er in seinem neuen Amt nicht machen darf: „Ich werde keine hoheitlichen Aufgaben wahrnehmen, wie etwa Pässe ausstellen oder Rechtsberatung leisten.“ Dafür bleiben die bulgarische Botschaft in Berlin und das Generalkonsulat in München zuständig.

„Aber es gibt vielfältige positive Beziehungen zwischen Deutschland und Bulgarien, und diese zu pflegen und auszubauen wird meine wichtigste Aufgabe sein“, gibt Jostmeier einen Hinweis darauf, womit der CDU-Landtagsabgeordnete sich nach seiner aktiven politischen Zeit schwerpunktmäßig beschäftigen dürfte. Zunächst, das stellte er bei einem Empfang im Rathaus klar, haben aber seine Aufgaben als Landtagsabgeordneter und im Kreis Coesfeld Priorität. 2017, das hatte er angekündigt, wird er nicht mehr für den Landtag kandidieren.

Jostmeier hat über seine Mitarbeit im Ausschuss der Regionen in der EU viele Kontakte zu osteuropäischen Ländern geknüpft, auch den bulgarischen Ministerpräsidenten Bojko Borissow lernte er auf einer Reise kennen. „Dann werden Sie irgendwann angesprochen, ob Sie sich eine solche Tätigkeit grundsätzlich vorstellen können“, erklärt Jostmeier. Das sei vor drei Jahren der Fall gewesen, und dann folgte eine intensive Prüfung des Kandidaten. „Sie sollten nach Möglichkeit kein dreiseitiges Vorstrafenregister mitbringen“, scherzt der Dülmener, der als Schmied und Landmaschinenmechaniker über eine große Nähe zum heimischen Handwerk und zum Mittelstand verfügt. Außerdem brachte er drei begründete Empfehlungsschreiben.

Mehr zum Thema bringt die Dülmener Zeitung am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper.

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