Fr., 29.01.2016

Appell an Ordnungsbehörden Regeln gelten auch für Radfahrer

Appell an Ordnungsbehörden : Regeln gelten auch für Radfahrer

In den engen Gassen ist das Radfahren nicht ganz ungefährlich. Foto: Helena Brockmann/Lisa Sommer

Dülmen. Durchaus kritische Stimmen aus Reihen der Kaufleute-Vereinigung Viktor GmbH wurden wegen der versuchsweisen Freigabe der Fußgängerzone für Radfahrer laut. Vor allem an der Viktorstraße steht man dieser Regelung weiter skeptisch gegenüber. Hier würden spielende Kinder durch die Radfahrer in Gefahr gebracht. Auswärtige Kunden hätten sich gewundert, dass für einen so kleinen Fußgängerzonenbereich eine Freigabe erfolge, denn wenige Meter Laufweg seien durchaus zumutbar.

Von Hans-Martin Stief

Für den Viktor-Geschäftsführer Dr. Hugo Schulze Hobbeling sind Radfahrer in der Fußgängerzone aber weiterhin denkbar. „Allerdings ist dies nur zumutbar unter der Bedingung, dass die Polizei die Einhaltung der Verkehrsregeln überprüft.“ Für die Freigabe spreche nämlich, „dass dadurch zahlreiche Kunden vom Auto auf das Fahrrad umsteigen und wir dadurch zumindest einige Parkplätze mehr frei haben.“ Zudem hätten es ältere Kunden einfacher, ihre Einkäufe auf dem Rad abzutransportieren. „Aber natürlich ist es in den kleinen Gassen nicht ganz ungefährlich. Daher sollten Radfahrer in der Fußgängerzone auch nicht wilde Sau spielen. Alle müssen die Straßenverkehrsordnung beachten, und die Ordnungskräfte sollten das auch kontrollieren“, betonte Schulze Hobbeling.

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