Fr., 29.01.2016

Auszeichnung für Brentano-Gymnasium „Guckt nicht weg, steht auf!“

Auszeichnung für Brentano-Gymnasium : „Guckt nicht weg, steht auf!“

Freuen sich über das Siegel (v.l.): Bürgermeisterin Lisa Stremlau, Lehrerin Katharina Bressem, Rektor Wolfgang Weber, Landeskoordinator Michael Sturm, Angelina Rath (SV), Pate Stephan A. Tölle, Milena Laubrock (SV) und Lehrerin Julia Kühnel. Foto: Sommer

Dülmen. Dieses Siegel wird am Clemens-Brentano-Gymnasium (CBG) Spuren hinterlassen: Nach der Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ wurden die Schülervertretung (SV), Schauspieler Stefan A. Tölle, Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Schulleiter Wolfgang Weber von SV-Mitglied Finn Mordhorst dazu aufgefordert, ihren Handabdruck auf einem Tuch für die Projektwand der Schule zu hinterlassen. Das Tuch wird dann die Wand im Eingang des CBG zieren.

Von Helena Brockmann/Lisa Sommer

Bei einer Feierstunde in der Aula konnte am Freitagmorgen Landeskoordinator Michael Sturm das Siegel an Schülersprecherin Melina Laubrock stellvertretend für das ganze Gymnasium in der Aula übergeben.

Das bundesweite Projekt war durch Schüler in den 1990er-Jahren ins Leben gerufen worden. Jede Schule kann sich dafür bewerben, muss jedoch mindestens von 70 Prozent aller Mitarbeiter und Schüler eine Unterschrift bekommen. Das Siegel stellt eine Art Selbstverpflichtung dar, aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung Courage zu zeigen. Konkret für das CBG bedeutet dies nun, dass auf jeden Fall regelmäßige Projekttage zum Motto folgen werden und dass sich jeder an der Schule gegen Diskriminierung jeder Art einsetzen soll. „Dadurch kann sich jeder an unserer Schule wohlfühlen“, betonte Melina Laubrock.

Die Idee, bei dem Projekt mitzumachen, ging von der ehemaligen Schülervertretung aus und wurde von der derzeitigen SV in Zusammenarbeit etwa mit den SV-Lehrern Nicole Bedminster und Simon Wibbeler umgesetzt. Ganz besonders dankte der Schulleiter Wolfgang Weber Stefan A. Tölle. Der Schauspieler hatte sich gerne dazu bereit erklärt, als ehemaliger Schüler des Dülmener Gymnasiums die Patenschaft für das Projekt zu übernehmen.

Ausführliche Informationen in der DZ-Ausgabe von Samstag, Print und E-Paper.

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