Fr., 22.01.2016

Keine Bergung der Glockengießergrube Funde behindern IGZ-Bau nicht

Nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird die Glockengießergrube am Rathaus.

Nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird die Glockengießergrube am Rathaus. Foto: LWL

Dülmen. Die von den Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf der Baustelle des Intergenerativen Zentrums (IGZ) am Rathaus freigelegte älteste Glockengießergrube Deutschlands wird (vorerst) nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Von Hans-Martin Stief

„Wir könnten theoretisch den Fund im Block bergen, aber das wäre mit Kosten im sechsstelligen Euro-Bereich verbunden“, so Hannah Reichelt von der LWL-Pressestelle. „Vielleicht gibt es in Zukunft andere Methoden, um den Fund zu konservieren. Wir werden aber aktuell 3D-Modelle und Zeichnungen von den Funden erstellen.“ Da über der Grube das IGZ und darunter eine Tiefgarage gebaut wird, kann die Fundstelle auch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Durch den jüngsten Archäologenfund wird sich der Zeitplan für den IGZ-Bau nicht verändern. „Die Archäologen werden bis Ende Mai auf der Baustelle sein, sodass wie geplant im Frühsommer mit dem Hochbau begonnen werden kann“, so Stefanie Kannacher von der Pressestelle der Stadt Dülmen.

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