Do., 21.01.2016

Angeklagter gibt sich reumütig Dülmener zeigt Hitlergruß im Preußenstadion

Angeklagter gibt sich reumütig : Dülmener zeigt Hitlergruß im Preußenstadion

Das Landgericht Münster verurteilte ienen 40-jährigen Dülmener. Foto: Archiv

Dülmen. Sein Vorstrafenregister füllt vermutlich mehrere Aktenordner: Wegen Beleidigung, Besitz von Drogen und Volksverhetzung stand ein 40-jähriger Dülmener schon häufig vor Gericht. Am Donnerstag musste sich der Angeklagte nun vor dem Landgericht Münster für seine rechtsextremen Entgleisungen verantworten. Beim Heimspiel des SC Preußen Münster gegen Hansa Rostock am 27. Juni 2014 hatte er während der Partie für mehrere Sekunden seinen rechten Arm ausgestreckt.

Von Maximilian Keldenich

Videoaufnahmen, die vor Gericht ausgewertet wurden, belegen, dass es sich dabei um den so genannten Hitlergruß handelte. Bei seiner Festnahme stellte die Polizei außerdem fest, dass der Mann ein keltisches Kreuz im Nacken tätowiert hatte, das als Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gilt. Deshalb verurteilte das Landgericht den zurzeit arbeitssuchenden Mann zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten, die zur Bewährung ausgesetzt wird.

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