Di., 19.01.2016

Baubeginn für Eisenbahnunterführung an der Südumgehung Spatenstich ins Ungewisse

Baubeginn für Eisenbahnunterführung an der Südumgehung : Spatenstich ins Ungewisse

Vertreter aus Politik und Wirtschaft trafen sich am Dernekämper Höhenweg, um den ersten Spatenstich für das Brückenbauwerk der Bahnunterführung vorzunehmen, unter der in Zukunft die Umgehungsstraße K 17n entlang führen soll. Foto: Helena Brockmann

Dülmen. Sinnbildlich passend zum Stand des Projektes Südumgehung bohrten sich die Schaufeln beim Spatenstich zum Brückenbauwerk zwar erstaunlich weit in den gefrorenen Boden, aber eben nicht gänzlich. Der Bau der Eisenbahnunterführung ist Fakt, ob und wann die darunter verlaufene Umgehungsstraße K 17n zur Entlastung des Innenstadtverkehrs gebaut wird, ist hingegen weiter offen.

Von Pjer Biederstädt

„Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Südumgehung kommen wird“, sagte Bürgermeisterin Lisa Stremlau am Rande des feierlichen ersten Spatenstichs. Ihre Zuversicht hat kürzlich neue Nahrung erhalten. Die ebenfalls zur Eröffnung des Bauabschnitts anwesenden Landtagsabgeordneten Werner Jostmeier (CDU) und André Stinka (SPD) haben für den 28. Januar ein erneutes Treffen mit NRW-Bauminister Michael Groschek vereinbart.

Bei diesem Termin wird die Bürgermeisterin abermals die Wichtigkeit der schwerverkehrstauglichen Verbindungsstraße zwischen der Halterner Straße (L 551) und der Lüdinghauser Straße (K 27) für Dülmen hervorheben. „Wir hoffen, dass bald der endgültige Förderbescheid gegeben wird“, untermauerte auch Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr in seiner Ansprache vor gut 50 Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik sowie Interessensvertretern aus Dülmens Wirtschaft.

Insgesamt koste das Projekt ungefähr zehn Millionen Euro, so Stadtbaurat Clemens A. Leushacke. 40 Prozent dieser Summe muss die Kommune tragen, also rund vier Millionen Euro. Die Kosten für die Unterführung belaufen sich inklusive aller Nebenarbeiten an der Bahntrasse auf circa 3,5 Millionen Euro. Mit dieser Investition geht die Stadt in Vorleistung und hätte damit den größten Teil ihrer Last abgegolten.

Den gesamten Bericht lesen Sie in der DZ-Ausgabe von Mittwoch, Print und E-Paper.

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