So., 10.01.2016

Neujahrsempfang der Stadt Dülmen Das Ehrenamt ist unbezahlbar

Neujahrsempfang der Stadt Dülmen : Das Ehrenamt ist unbezahlbar

Bürgermeisterin Lisa Stremlau und Karlheinz Lipp von der Sparkasse Westmünsterland gratulieren dem Ehrenamtspreisträger Günter Janning (Mitte) für sein jahrzehntelanges Wirken in der Kolpingfamilie Dülmen. Foto: Markus Michalak

Dülmen. Nur einen Ehrengast begrüßte Bürgermeisterin Lisa Stremlau persönlich, denn er war zum ersten Mal als Landrat auf dem Dülmener Neujahrsempfang dabei: Dr. Christian Schulze Pellengahr.

Von Markus Michalak

Stremlau weiß, was die Stadt Dülmen dem Ehrenamt zu verdanken hat. Und deshalb zollte sie in der Aula des Schulzentrums auch den vielen Dülmenern ihren Respekt und bedankte sich für die Unterstützung von Hunderten ehrenamtlichen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass die Flüchtlingskrise in Dülmen bislang so gut gemanagt werden konnte.

„Ohne Sie hätten wir das nie geschafft. Ob Ärzte, Apotheker, oder ganz einfach Menschen, die Zeit hatten, die etwas spenden wollten, immer wieder wurden wir, wurde in den Einrichtungen gefragt: Kann ich helfen?“ Mit dieser selbstlosen Unterstützung, da zeigte sich Stremlau gewiss, werde man auch in diesem Jahr das Flüchtlingsproblem meistern. „Es werden noch viele kommen, und natürlich müssen sie untergebracht und versorgt werden.“ Aber die viel größere Herausforderung sei die Integration. Stremlau sprach sich jedoch auch sehr deutlich dafür aus, Menschen, die wie in der Silvesternacht in Köln zu Straftätern werden, zurückzuschicken. „Wer hier leben will, der muss unsere Werte, unsere Gesetze achten und unsere Regeln einhalten.“ Auch dafür gab es großen Applaus.

Das Ehrenamt stand neben der Neujahrsansprache der Bürgermeisterin im Mittelpunkt des Nachmittags.

Beeindruckt zeigte sich Laudatorin Knoke zum einen von den vielen Vorschlägen, die Günter Janning als Kandidaten für den Ehrenamtspreis genannt hatten, zum anderen von der langen Liste seiner Leistungen. „Ich wollte mir das alles auf kleine Zettel aufschreiben, aber die sind mir bald ausgegangen“, versicherte Knoke und präsentierte die vielen Stichworte, die das Engagement des Kolping-Bruders skizzieren. Darunter fand sich auch der Hinweis, dass Janning an den berühmten Reibeplätzchen nicht ganz unschuldig ist. Sie fasste Jannings Werk zusammen: „Wenn Sie hören, da ist was, da muss was gemacht werden, dann sind Sie da und packen an.“ Ein Eindruck den viele im Publikum teilen, immer wieder wurde die Laudatio durch begeisterten Applaus unterbrochen.

Mehr zum Neujahrsempfang steht am Montag in der Dülmener Zeitung. Auch in der elektronischen Fassung.

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