Fr., 08.01.2016

Taufstein an neuem Ort Vom Altarraum in den Mittelgang

Taufstein an neuem Ort : Vom Altarraum in den Mittelgang

Einen neuen Standort hat der Taufstein der St.-Joseph-Kirche gefunden - und zwar exakt im Mittelgang. Foto: Hans-Martin Stief

Dülmen. Manch ein Kirchenbesucher in St. Joseph wird in den vergangenen Wochen einen weißen Kreidekreis im Mittelgang bemerkt haben: Hier ist ab sofort der künftige Standort für den Taufstein.

„Ursprünglich befand sich der von Hilde Schürk Frisch gestaltete Taufbrunnen von St. Joseph mit dem markanten Fischernetz-Deckel im Westen der Kirche in der kleinen Turmkapelle“, erläutert Pfarrer Markus Trautmann. Doch schon bald habe sich der Raum als zu klein für größere Taufgesellschaften erwiesen. Daher wurde der Taufbrunnen in den 1970er-Jahren in den Altarraum umgesetzt, wo auf dem höher gelegenen Plateau ja genügend Platz war.

Mit dem Anwachsen der verschiedenen Chorgruppen sei es dann zur Aufstellung der stufenförmig angeordneten Chorpodeste im Altarraum gekommen, auf denen sich die Sänger während der Liturgie einfinden. „Dadurch war der Raum um den Taufstein wiederum eingeschränkt, ganz zu schweigen davon, dass der Altarraum nicht barrierefrei erreichbar ist“, so Trautmann weiter.

In der Sitzung des Ortsausschusses St. Joseph sei Ende Oktober erstmals die Idee zur Sprache gekommen, einen weiteren Standort für den Taufstein zu suchen. Gut einen Monat später fand ein Ortstermin statt. Dabei wurde festgelegt, den Taufstein wieder im Westen des Kircheschiffs - also nahe der Turmkapelle - aufzustellen, ihn allerdings mit einer größeren Fläche für die Taufgesellschaft zu umgeben. „Somit steht der Taufstein künftig im Mittelgang exakt auf der Längsachse der Kirche“, berichtet der Pfarrer. In den vergangenen Tagen hatte die Firma Kuhmann die umliegenden letzten vier Bankreihen um jeweils die Hälfte verkürzt. Demnächst soll noch der Fußbodenbereich gestaltet werden. So sei rund um den Taufstein, den die Firma Lenter versetzt hatte, eine kleine Platzsituation entstanden, erläutert Trautmann.

Und ergänzt weiter, dass nun geprüft werde, ob der Deckel des Taufsteins künftig zu den Vorabend- und Sonntagsmessen abgenommen wird, damit das Becken als großes Weihwasserbecken fungieren kann, zumal das Weihwasser beim Eintritt in eine Kirche ja an die Aufnahme in die Gemeinschaft der Christen durch die Taufe erinnern soll.

Am Samstag, 9. Januar, dem Vorabend zum Fest Taufe des Herrn, möchte die Gemeinde im Rahmen der Gemeindemesse um 18 Uhr die Neugestaltung in einer gemeinsamen Tauferneuerung ihrer Bestimmung übergeben.

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