Mi., 06.01.2016

Selige Emmerick in Dortmund Ein Bild, ein Brief, eine Binde

Selige Emmerick in Dortmund : Ein Bild, ein Brief, eine Binde

Pfarrer Peter Nienhaus (r.), übergab die Leihgaben aus der Emmerick-Gedenkstätte an Karl Heinrich Deutmann, Leiter der archäologischen Sammlung des Dortmunder Museums. Foto: privat

Dülmen. Die Emmerick-Gedenkstätte in Heilig Kreuz hat dem Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte für die Sonderausstellung „200 Jahre Westfalen. Jetzt!“ einige ausgewählte Stücke zur Verfügung gestellt. Bei den Leihgaben handelt es sich zum einen um eine Leinenbinde mit den Abdrücken der Wundmale der Nonne Emmerick, einem Exponat von besonderem ideellem sowie historischem Wert, wie der Emmerick-Bund in seiner Pressemitteilung schreibt.

Zum anderen wird ein Ölgemälde verliehen, das der Augustinerpater Thomas Wegener bei der damals bekannten Malerin Maria Freiin von Oer in Auftrag gegeben hatte, um für den bereits 1891 angestoßenen Seligsprechungsprozess ein ansprechendes Bild von der Nonne zu haben.

Dazu gehörten unter anderem der Bettkorb, eine weiß gepunktete blaue Bluse der Emmerick sowie ihre Kopfhaube und ihr Sterbekreuz.

Darüber hinaus wird ein Faksimile eines von Anna Katharina selbst verfassten Briefes aus 1819, der an den Dichter Clemens Brentano gerichtet ist, die Ausstellung bereichern.

Dr. Brigitte Buberl, Leiterin der Kunstsammlung und Kuratorin der Ausstellung in Dortmund, hatte in Dülmen angefragt, ob sie einige Exponate ausleihen dürfe. Die Verantwortlichen der Emmerick-Gedenkstätte kamen der Bitte gerne nach. Bietet sich doch so die Gelegenheit, auf Anna Katharina Emmerick, die wohl weltweit bekannteste Dülmenerin, an exponierter Stelle aufmerksam zu machen.

Die ganze Geschichte bringt die Dülmener Zeitung am Donnerstag in Printausgabe und E-Paper.

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