Di., 05.01.2016

Stadt will im Sommer mit Bau beginnen IGZ: Ausgrabungen verzögern sich

Stadt will im Sommer mit Bau beginnen : IGZ: Ausgrabungen verzögern sich

Interessante Funde hinter dem Rathaus führen zu einer Verlängerung der Ausgrabungen auf der IGZ-Baustelle. Foto: Kerstan

Dülmen. Rund vier Millionen Euro wird die Stadt Dülmen nach aktuellen Plänen in das Intergenerative Zentrum (IGZ) investieren, das ans Rathaus andocken soll. Mit allen Bauprojekten, die auch im räumlichen Umfeld des IGZ geplant sind, soll ein neues Stadtquartier für mehr als 21 Millionen Euro Gesamtkosten entstehen.

Von Markus Michalak

Bevor es allerdings so richtig losgehen kann mit dem neuen Anbau ans Rathaus, haben Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein umfangreiches Ausgrabungsfeld in Betrieb genommen.

Die archäologischen Arbeiten zwischen Rathaus und Bült werden sich nach aktuellem Planungsstand noch bis Ende Mai hinziehen. „Wegen der umfangreichen Befundlage werden sich die Ausgrabungsarbeiten um einige Monate verlängern“, heißt es aus der Stadtverwaltung auf DZ-Anfrage. Zuletzt habe vor Weihnachten ein Abstimmungsgespräch mit der Bezirksregierung Münster, dem LWL, dem Bistum Münster, der Stadt und der Kirchengemeinde St. Viktor stattgefunden.

Dadurch, dass die Archäologen statt der ursprünglich geplanten Stichproben nun deutlich tiefer in die Stadthistorie unter dem Bült einsteigen wollen, wird der Bau des IGZ nach DZ-Informationen sich um mehrere hunderttausend Euro verteuern.

Die ganze Geschichte bringt die Dülmener Zeitung am Mittwoch in Printausgabe und E-Paper

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