Mo., 11.11.2013

Happy Day mit dem MGV Germania Viel Gefühl und Frohsinn

Happy Day mit dem MGV Germania : Viel Gefühl und Frohsinn

Musikdirektor Otto Groll war es gelungen, den musikalischen Funken überspringen zu lassen, und Chor wie Solisten überzeugten mit herausragenden Leistungen. Foto: Werner Zempelin

Buldern. Zu einem wahrhaften „Happy Day“ lud Sonntagnachmittag der „MGV Germania Buldern“ durch seinen Vorsitzenden Josef Schlüter ein musikbegeistertes Publikum in der ausverkauften Mehrzweckhalle Buldern ein: „Wir sind von Musik umgeben und müssen uns ihr nur öffnen und darauf einlassen“.

Von Werner Zempelin

Wieder einmal ist es den 45 (von 50) Sängern unter der Leitung von Musikdirektor Otto Groll gelungen, den musikalischen Funken überspringen zu lassen, und mit herausragenden Leistungen zu überzeugen.

Unterstützt wurde der Chor durch Professor Xaver Poncette am Flügel, der Rhythmusgruppe Heiden (Albert Berger, Hans-Georg Knüwer und Willibald Knüwer), dem Quartettverein Bocholt sowie Achim Bednarz am Akkordeon.

Erneut bewies Otto Groll eine glückliche Hand bei den Stücken und der Auswahl der beiden erstklassigen Gesangssolisten: Die stimmgewaltige junge Sopranistin Christina Heuel und der europaweit bekannte Tenor Daniel Behle, der in Buldern bereits Freunde gewonnen hat.

Auf charmante und humorvolle Art führte die bekannte Moderatorin Angelika Nehm durch das abwechslungsreiche Programm. Sie ließ es sich auch nicht nehmen, persönlich den Jubilaren zu gratulieren.

Das Arrangement „Leben ist Lachen und Singen“ von Otto Groll bildete einen stimmungsvollen Einstieg in einen genussreichen, fröhlichen Nachmittag und mit der Interpretation von „Wir sind nie allein“ (nach dem amerikanischen Welt-Hit You’ll Never Walk Alone) ging es mit viel Gefühl weiter.

Die junge Gastsopranistin Christina Heuel, eine Folkwang-Schülerin und Richard Wagner-Stipendiatin, begeisterte durch ihre professionell vorgetragenen Arien „Je veux vivre“ (aus „Romeo et Juliette“), „Ich bin verliebt“ (aus „Clivia“) und auch im Duett mit dem Hamburger Startenor Daniel Behle bei „Wie eine Rosenknospe“ (aus „Die lustige Witwe“). Der Konzert- und Opernsänger Behle, mittlerweile gern gesehener Gast internationaler Opernhäuser, präsentierte als Überraschung die Welturaufführung seines Textes zu der Musik „Granada“, des mexikanischen Komponisten Agustín Lara, zu der eigens seine Mutter aus Amsterdam angereist war.

Mit „Kennt ihr schon Hamburg?“ verzauberte der junge Tenor das Bulderner Publikum – riesiger Applaus war ihm sicher.

Recht modern wurde es dann mit den bekannten Abba-Liedern „Mich trägt ein Traum“ (I Have a Dream) und „Money, Money“. Die zum Mitsingen geeigneten „Ohrwürmer“ trafen voll den Nerv des Publikums, was sich immer wieder in begeistertem Applaus zeigte.

Zu den weiteren Highlights des Chorkonzerts gehörten die Beiträge des Quartettvereins Bocholt: Josef Grunden (Bariton), Winfried Biermann (Tenor) überzeugten bei „Nun ist der laute Tag verhallt“ ebenso wie die souveräne Darbietung von Josef Böing auf seiner Mundharmonika. Zum Finale wurden Emotionen ganz groß geschrieben: Melodien zum Verlieben wie „Bella Italia“ und „Ich hätt getanzt heut‘ Nacht“ versetzten das Publikum in einen Gefühlsrausch - Standing Ovations und drei Zugaben waren die Folge.

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