Mo., 10.11.2014

Chorgemeinschaft Dülmen verzaubert die Zuhörer Vom kessen Solostück bis zur Balkan-Melodie

Die Chorgemeinschaft Dülmen bot ihren Zuhörern in der Aula ein abwechslungsreiches Programm.

Die Chorgemeinschaft Dülmen bot ihren Zuhörern in der Aula ein abwechslungsreiches Programm. Foto: Christoph Falley

Dülmen. Einen abwechslungsreichen Konzertnachmittag schenkte die Chorgemeinschaft Dülmen am Sonntag den Besuchern in der ausverkauften Aula des Schulzentrums. Klaus Demes, der wieder sehr charmant und amüsant durch das Programm führte, wunderte sich zu Beginn zwar, warum die Menschen überhaupt gekommen waren, hatte doch durch einen Druckfehler laut Programm das Konzert erst im Dezember stattfinden sollen; aber da nun doch alle schon mal da wären, würden die Sänger einfach mal so weiter machen.

Von Christoph Falley

Und das war gut so, denn es wurde wirklich tolle Unterhaltung geboten. Ladies first: Sopranistin Christina Maria Heuel verzauberte mit ihrer lupenreinen und tragfähigen Stimme den ganzen Saal, nicht nur beim Schubert’schen Ave Maria zusammen mit dem Chor, auch und besonders mit ihrem kessen Solostück „Il bacio“ (Der Kuss), einer wirklich heißen Flirtnummer von Luigi Arditi. Ebenso exzellent ihr Kollege, der Tenor Uwe Buchmann, dessen klare und volle Stimme bei seinen Soli strahlte und sich auch im Puccini-Duett mit Christina Heuel wunderbar verschmolz.
Die Sänger von der Chorgemeinschaft waren aber auch voll präsent und boten eine enorm vielseitige starke Leistung. Da wechselten sich frohe Musikanten-Lieder mit Balkan-Melodien, afrikanische Impressionen kamen ebenso stimmungsvoll rüber wie asiatische Steppenszenen und amerikanische Songs und Musicals. Das lag natürlich zum ganz großen Teil an der perfekten Kommunikation mit Chorleiter Otto Groll, der ungemein wach und präzise alle seine Schützlinge im Blick hatte und auch die komplexeren verschachtelten Einsätze so genau zusammenhielt, dass so mancher Gesangseinsatz wie eine tänzerische Welle vom Chor durch den Raum lief. Gerade diese starken räumlichen Effekte wären wahrscheinlich ohne Gesangsanlage noch beeindruckender gewesen, auch die beiden herausragenden Solisten hätten ohne den minimal übersteuerten Hall aus dem Mischpult sicher authentischer geklungen.

Mehr zum Konzert der Chorgemeinschaft in der Dienstagsausgabe der Dülmener Zeitung und im E-Paper.

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