Leserreise
Nachlese: Die Schönheit Norwegens entdeckt

Eine Gruppe aus Dülmen und Borken machte sich bei der jüngsten Leserreise der DZ auf nach Norwegen. Mit dem Doppeldeckerbus ging es atemberaubende Bergstraßen hinauf und durch bis zu 20 Kilometer lange Tunnel - einer davon sogar mit unterirdischem Kreisverkehr.

Samstag, 05.08.2017, 00:01 Uhr

Oberhalb des Geirangerfjordes genossen die Münsterländer den atemberaubenden Ausblick
Oberhalb des Geirangerfjordes genossen die Münsterländer den atemberaubenden Ausblick

Reiseleiterin Sandra Richter informierte die 16 Mitfahrer über Volk, Geschichte, Wirtschaft, Politik und Besonderheiten des Landes. Insgesamt rund 2000 Kilometer legte die Gruppe zurück.

Die Gäste aus dem Münsterland besuchten dabei die Olympiastätten Hamar und Lillehammer sowie Trondheim mit dem berühmten Nidarosdom, der bei einer Führung erkundet wurde. Ein absoluter Hingucker waren in der „Stadt der Könige“ auch die farbenfrohen Speicherhäuser, die sich in der Abendsonne im Fluss Nidelva spiegelten.

Vorbei an Fjorden und Schären ging es weiter über Kristiansund und die Rosenstadt Mole zur vom Jugendstil geprägten Stadt Alesund. Viereinhalb Stunden dauerte die Fahrt mit dem Hurtigruten-Postschiff „Nordlys“ durch den Geirangerfjord nach Geiranger, vorbei an vielen Wasserfällen und den bekannten „Sieben Schwestern“ bis nach Förde.

Die bunten Speicherhäuser an der Nidelva in Trondheim waren ein beliebtes Fotomotiv
Foto: Marianne Schuppelius

Die Münsterländer fuhren auch durch Norwegens längsten und tiefsten Fjord, den Sognefjord. Der sei für einige sogar noch beeindruckender gewesen als der Geirangerfjord, berichtete eine Mitfahrerin.

Europas „Regenstadt“ Bergen macht dann ihrem Beinamen alle Ehre: Während sich die Gruppe sonst über Temperaturen über 20 Grad freuen konnte, wartete hier Nieselregen. Eine ortsansässige Reiseleiterin führte die Münsterländer durch die interessante Handelsstadt mit dem mittelalterlichen Handelsviertel Bryggen und dem Fischmarkt. Mit dem Bus ging die Reise dann weiter durch den romantischen Hardangerfjord auf die Hochgebirgsebene Hardangervidda. Dort stürzt der Wasserfall Vöringsvossen 185 Meter in die Tiefe.

Die norwegische Hauptstadt Oslo wurde am siebten Tag der Tour besucht, ebenso der Skulpturenpark von Gustav Vigeland. Vor der Rückfahrt ins Münsterland machten die Reisenden noch einen Abstecher zur Olympiaschanze Holmenkollen mit dem umliegenden Wintersportgelände.

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